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DIE ANLAGE

Die Steuerung der Anlage




 

Die Steuerung unserer Modellbahnanlage wird mit handelsüblichen Märklin Digital Artikeln vorgenommen. Die Strecke ist in fünf verschiedene Stromkreise unterteilt. Die zweigleisige Hauptstrecke ist jeweils einzeln an eine zugehörige Control Unit angeschlossen. Die Strecke der nicht elektrifizierten Nebenbahn, die sich über die ganze Anlage windet, ist ebenfalls gesondert ansteuerbar. Hierfür ist eine dritte Control Unit notwendig.
Die Pendelbahnen, sowie Drehscheibe und Schiebebühne im Bahnbetriebswerk sind über ein Interface an einen PC angeschlossen. Der Computer, mit einem eigens für die Modellbahnshow geschriebenen Programm, steuert den Ablauf auf diesem Streckenabschnitt. Trotzdem ist auch hier eine Control Unit angeschlossen, um bei eventuell auftretenden Fehlfunktionen, im Interesse unserer Besucher, schnell und unkompliziert reagieren zu können.


 

Decoder: Die in den Lokomotiven eingebauten Digital-Decoder können nur die jeweils für sie bestimmten Befehle empfangen. So können über 80 Loks auf einem Stromkreis unabhängig voneinander gesteuert werden. Bei drei voneinander getrennten Stromkreisen, macht das auf unserer Anlage allein 240 Lokomotiven auf den Hauptstrecken möglich. Tatsächlich sind jedoch "nur" rund 40 Garnituren im Einsatz.

 

Somit sind zur Steuerung der Anlage vier Conrol Units, sowie jeweils eine 80 f Einheit im Einsatz. Es können also gleichzeitig 8 verschiedene Loks unabhängig voneinander manuell rangiert werden. Gleichzeitig mit eingespeicherten Befehlen könnten theoretisch 320 Züge fahren. Tatsächlich sind auf der Anlage ständig 42 verschiedene Garnituren unterwegs.


 

Weichen, Signale, Fahrstraßen und Blöcke der drei Hauptstrecken werden über die verschiedenen Märklin Digital Decoder angesteuert. Diese werden von 6 Memorys gesteuert, wobei pro Memory 16 Artikel ansteuerbar sind. S 88 Rückmeldemodule melden der Steuerung, wo sich die Züge befinden. Die Kontakte bei dieser Steuerung werden von Reedkontakten ausgelöst.
In die Fahrstraßen sind zusätzlich Signalmodule eingebaut, die die Zugbeeinflussung auf den Digitaldecodern der einzelnen Lokomotiven abrufen und diese, wie ihre Vorbilder, langsam in den Bahnhof fahren lassen. Hier halten sie nicht abrubt an, sondern laufen sehr langsam und realitätsgetreu aus, bis sie ihren Haltepunkt erreicht haben.


 

Steuerungseinheit. Auf dem Bild sind die einzelenen Steuerungen der drei getrennten Stromkreise zu sehen. Von vorne nach hinten: Trafo, Contol 80 f, Control Unit, 2x Keyboard, Memory.

 


Ebenfalls realistisch: Lange Güterzüge durchqueren den Hauptbahnhof auf dem mittleren Gleis ohne hier zu halten.

Die gesamte Steuerung basiert auf dem Blockbetrieb und ist vollautomatisch. Die riesigen Schattenbahnhöfe ermöglichen viele verschiedene Zuggarnituren abwechselnd über die Anlage zu bewegen. Das sorgt für ständig wechselnde Konstellationen und lässt keine Langeweile aufkommen.

Die Stromversorgung dieser trickreichen Steuerung erforderte den Einbau von ca. 50 Transformatoren, je 52 VA Leistung. Auch werden ca. 15 Booster eingesetzt, um eine konstante Leistung zu garantieren.

Wenn Sie nähere Informationen zu den Möglichkeiten des digitalen Steuerns wünschen, sehen Sie sich einmal auf der Homepage der Firma Märklin um.


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